Wichtiger Meilenstein beim Projekt Gartroper Straßen-Brücke in Duisburg

Bei der Gartroper Brücke handelt es sich um ein 72 Meter langes Stahlbauwerk.


Der Einschub des neuen Stahlüberbaus stellte in vieler Hinsicht eine besondere Herausforderung dar. Da waren zum einen die extrem knappen Platzverhält­nisse – zur vorhandenen Bebauung waren nur wenigeZentimeter Platz vorhanden. Zum anderen befand sich im Bereich der Vormonta­gefläche eine Vielzahl an hochsensiblen Versorgungsleitungen. Darüber hinaus war die Ebene der Vormon­ta­ge­fläche nicht waagerecht sondern geneigt. Der Verschub fand am Samstag, den 25. März 2017 und Sonntag, den 26. März 2017 bei Voll­sperrung des Rhein-Herne-Kanals für die Schifffahrt statt. Für den Verschub wurde wie in Dorsten-Hervest eine Kombination aus Kamags, Ponton und Litzen eingesetzt. Dabei waren die Kamags nicht wie sonst üblich unter den Versteifungsträgern, sondern unter den Querträgern angeordnet. Die Querträger mussten durch temporäre Verbände und weitere Zusatzmaßnahmen gesichert werden. Bereits am Freitag, den 24. März 2017, wurde bei halbseitiger Sper­rung des Kanals ein erster Teilverschub ausgeführt. Am Samstag, 25. März 2017 um 6 Uhr ging es dann weiter. Alle Arbeiten liefen reibungslos und ohne jede Hektik ab.


Am Sonntagabend konnte der Schiffver­kehr wie geplant wieder freigegeben werden. Unser Auftraggeber, dass WSA Duisburg (Wasserstraßen- und Schiff­fahrtsamt Duisburg-Meiderich), zeigte sich sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind begeistert und freuen sich über die ge­wonnene Zeitersparnis. Jahrelang mussten die Anwohner lange Umwege über die Nachbarbrücken zurücklegen. Wir sind alle sehr froh, diesen wichtigen Meilenstein des Projektes erfolgreich absolviert zu haben.


Aber der nächste Einschub eines Stahl­überbaus rückt schon wieder näher; im Sommer soll dann der Überbau an der Bergstraßen Brücke in Lünen eingeschwommen werden. Und um das nicht zu vergessen, im Zuge der Autobahn A2 bei Bergkamen, müssen zwei sogenannte D-Brücken eingerollt werden. Es gibt also viel zu tun!


Wir wünschen uns für die weiteren Aufgaben den gleichen Erfolg, wie beim Einschub der Gartroper Brücke.